"Vom Nutzen des persönlichen Wissensmanagements"
Vortrag von Dr-Ing. Wolfgang Sturz auf den 1. Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen am 10./11. November 2005
Wissensmanagement - Für manchen ist das immer noch nichts anderes als ein weiterer Versuch des Kapitals sich von der Arbeit unabhängig zu machen. Das Wissen um Produkte und Prozesse soll in einer großen, allwissenden Datenbank allzeit abrufbar sein, damit erfahrene Mitarbeiter durch kostengünstigere Jungkräfte ersetzt und Produktionsstätten auf dem globalisierten Verschiebebahnhof in die jeweils günstigste Region verlagert werden können. Ist das wirklich Wissensmanagement? Oder geht es beim Wissensmanagement nicht einfach darum, zu rationalisieren und das berühmte Rad im eigenen Haus nicht zweimal zu erfinden?
So oder so: Wissensmanagement funktioniert nur, wenn es keine Einbahnstraße ist. Sollte ein Unternehmer meinen, mit einem wie auch immer gestrickten Wissensmanagementsystem auf seine Wissensträger verzichten zu können, wird er Schiffbruch erleiden. Wissensmanagement muss nämlich in den Köpfen eben jener Wissensträger gelebt werden, die bereit sind Wissen zu teilen. "Ich schenke Dir eine Wissenseinheit, Du schenkst mir eine Wissenseinheit und hinterher hat jeder von uns beiden zwei Wissenseinheiten."
Neben der Top-Down-Unternehmensentscheidung für die Einführung eines Wissensmanagements muss also auch eine Bottom-Up-Motivation der Mitarbeiter, sich für das Wissensmanagement zu engagieren sichergestellt sein. Wie kann diese Motivation gefördert werden? Gibt es so etwas wie ein persönliches Wissensmanagement? Wie kann jeder Einzelne sein eigenes Wissensmanagement optimieren? Wie können Netzwerke als Wissenspools genutzt werden? Wie kann persönlich hart erarbeitetes Wissen weitergegeben - also geteilt - werden, damit auch derjenige, der sein Wissen verschenkt hat, dabei profitiert? Oder noch deutlicher formuliert: Wie kann ich als Mitarbeiter Wissen verschenken und dabei trotzdem für meinen Arbeitgeber und für meine Kunden unentbehrlich bleiben?
Wissensmanagement - Für manchen ist das immer noch nichts anderes als ein weiterer Versuch des Kapitals sich von der Arbeit unabhängig zu machen. Das Wissen um Produkte und Prozesse soll in einer großen, allwissenden Datenbank allzeit abrufbar sein, damit erfahrene Mitarbeiter durch kostengünstigere Jungkräfte ersetzt und Produktionsstätten auf dem globalisierten Verschiebebahnhof in die jeweils günstigste Region verlagert werden können. Ist das wirklich Wissensmanagement? Oder geht es beim Wissensmanagement nicht einfach darum, zu rationalisieren und das berühmte Rad im eigenen Haus nicht zweimal zu erfinden?
So oder so: Wissensmanagement funktioniert nur, wenn es keine Einbahnstraße ist. Sollte ein Unternehmer meinen, mit einem wie auch immer gestrickten Wissensmanagementsystem auf seine Wissensträger verzichten zu können, wird er Schiffbruch erleiden. Wissensmanagement muss nämlich in den Köpfen eben jener Wissensträger gelebt werden, die bereit sind Wissen zu teilen. "Ich schenke Dir eine Wissenseinheit, Du schenkst mir eine Wissenseinheit und hinterher hat jeder von uns beiden zwei Wissenseinheiten."
Neben der Top-Down-Unternehmensentscheidung für die Einführung eines Wissensmanagements muss also auch eine Bottom-Up-Motivation der Mitarbeiter, sich für das Wissensmanagement zu engagieren sichergestellt sein. Wie kann diese Motivation gefördert werden? Gibt es so etwas wie ein persönliches Wissensmanagement? Wie kann jeder Einzelne sein eigenes Wissensmanagement optimieren? Wie können Netzwerke als Wissenspools genutzt werden? Wie kann persönlich hart erarbeitetes Wissen weitergegeben - also geteilt - werden, damit auch derjenige, der sein Wissen verschenkt hat, dabei profitiert? Oder noch deutlicher formuliert: Wie kann ich als Mitarbeiter Wissen verschenken und dabei trotzdem für meinen Arbeitgeber und für meine Kunden unentbehrlich bleiben?
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