"Wissensmanagement als strategischer Prozess"
Vortrag von Dr. Andreas Lischka auf den 1. Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen am 10./11. November 2005
Die Anforderungen an ein modernes Unternehmen steigen Tag für Tag. Überleben kann nur, wer seine Prozesse optimal organisiert hat. In der Praxis bedeutet dies, schneller bessere Produkte/Dienstleistungen an den Markt zu bringen, die einen einzigartigen Produktvorteil bieten. Wie aber kann dieses "schneller" realisiert werden?
Begriffe wie "Halbwertzeit des Wissens" oder die Informationsflut, die auf uns niederschlägt, sind tendenziell Faktoren, die das Arbeiten eher verlangsamen. Die nicht mehr zu überschauende Informationsflut führt in den Betrieben dazu, dass Arbeit doppelt gemacht wird. Die Frage, ob sich bereits vor einigen Monaten ein Kollege oder eine Kollegin mit dem Thema beschäftigt hat, kann nicht beantwortet werden. Das Ergebnis aus dieser Analyse lautet: Wir müssen mit dem Faktor "Wissen" anders umgehen und ihn auch anders organisieren.
Wissen ist das Ergebnis eines Prozesses der Einordnung von neuen Informationen in den bestehenden Zusammenhang individueller Erfahrungen. Wissensmanagement unterstützt bzw. verbessert dabei die kontinuierliche Veränderung von individuellem Wissen in organisationales Wissen. eLearning bietet die Möglichkeit, in den eigentlichen Arbeitsprozess Lernsequenzen zu integrieren. Beide Bereiche helfen dem Manager/Mitarbeiter eigentlich, seinen Job besser, schneller oder einfach effizienter zu machen. Trotzdem zeigt die Praxis deutlich auf, dass sich mit einer ausschließlich rationalen Sichtweise die Hindernisse bei der Umsetzung nicht erklären lassen. Wir müssen uns fragen, wie in den Organisationen mit dem Thema "Wissen" in der Vergangenheit umgegangen wurde. War es bzw. ist es immer optimal, sein persönliches Wissen preiszugeben?
Genau an dieser Stelle setzt der Vortrag an. Es wird reflektiert, mit welchen verschiedenen Aspekten sich ein erfolgreich umgesetztes Projekt beschäftigt hat. Es wird aber ebenfalls nach einer nachvollziehbaren Begründung für die Schwierigkeiten in der Praxis gesucht. Dabei geht es neben den technischen und organisatorischen Hindernissen um den Menschen, der die Technik nutzen soll.
Die Motivation, an einem Wissens-Teilungsprozess mitzumachen, spielt eine entscheidende Rolle. Eine klare Zielbestimmung und das Verdeutlichen der Notwendigkeit, mit der Ressource "Wissen" anders umzugehen, ist im Focus. Dabei ist es wichtig, kein Einmalfeuerwerk zu zünden, sondern Projekte zu starten, die eine langfristige Perspektive bieten und systematisch ineinander verzahnt sind. Deshalb gehören die Bereiche eLearning und Wissensmanagement auch unabdingbar zusammen.
Die Anforderungen an ein modernes Unternehmen steigen Tag für Tag. Überleben kann nur, wer seine Prozesse optimal organisiert hat. In der Praxis bedeutet dies, schneller bessere Produkte/Dienstleistungen an den Markt zu bringen, die einen einzigartigen Produktvorteil bieten. Wie aber kann dieses "schneller" realisiert werden?
Begriffe wie "Halbwertzeit des Wissens" oder die Informationsflut, die auf uns niederschlägt, sind tendenziell Faktoren, die das Arbeiten eher verlangsamen. Die nicht mehr zu überschauende Informationsflut führt in den Betrieben dazu, dass Arbeit doppelt gemacht wird. Die Frage, ob sich bereits vor einigen Monaten ein Kollege oder eine Kollegin mit dem Thema beschäftigt hat, kann nicht beantwortet werden. Das Ergebnis aus dieser Analyse lautet: Wir müssen mit dem Faktor "Wissen" anders umgehen und ihn auch anders organisieren.
Wissen ist das Ergebnis eines Prozesses der Einordnung von neuen Informationen in den bestehenden Zusammenhang individueller Erfahrungen. Wissensmanagement unterstützt bzw. verbessert dabei die kontinuierliche Veränderung von individuellem Wissen in organisationales Wissen. eLearning bietet die Möglichkeit, in den eigentlichen Arbeitsprozess Lernsequenzen zu integrieren. Beide Bereiche helfen dem Manager/Mitarbeiter eigentlich, seinen Job besser, schneller oder einfach effizienter zu machen. Trotzdem zeigt die Praxis deutlich auf, dass sich mit einer ausschließlich rationalen Sichtweise die Hindernisse bei der Umsetzung nicht erklären lassen. Wir müssen uns fragen, wie in den Organisationen mit dem Thema "Wissen" in der Vergangenheit umgegangen wurde. War es bzw. ist es immer optimal, sein persönliches Wissen preiszugeben?
Genau an dieser Stelle setzt der Vortrag an. Es wird reflektiert, mit welchen verschiedenen Aspekten sich ein erfolgreich umgesetztes Projekt beschäftigt hat. Es wird aber ebenfalls nach einer nachvollziehbaren Begründung für die Schwierigkeiten in der Praxis gesucht. Dabei geht es neben den technischen und organisatorischen Hindernissen um den Menschen, der die Technik nutzen soll.
Die Motivation, an einem Wissens-Teilungsprozess mitzumachen, spielt eine entscheidende Rolle. Eine klare Zielbestimmung und das Verdeutlichen der Notwendigkeit, mit der Ressource "Wissen" anders umzugehen, ist im Focus. Dabei ist es wichtig, kein Einmalfeuerwerk zu zünden, sondern Projekte zu starten, die eine langfristige Perspektive bieten und systematisch ineinander verzahnt sind. Deshalb gehören die Bereiche eLearning und Wissensmanagement auch unabdingbar zusammen.
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